Benjamin Reist

Benjamin Reist begann mit neun Jahren bei Laura Ponti, Fagott zu spielen. Durch die Förderung des «Sport und Kultur» - Projekts der Stadt Biel hat er in zahlreichen Jugend- und Nachwuchsorchestern Erfahrung gesammelt. Nach erfolgreichen Jahren wechselte Benjamin Reist zum Fagottlehrer Nicolas Rihs. Daraufhin begann er mit dem Fagottstudium bei Diego Chenna an der Musikhochschule Luzern und schloss im Januar 2018 mit dem Master Musikpädagogik bei Beat Blättler ab.
Er spielte unter anderem im Schweizerischen Jugendsinfonieorchester,  der Jungen Philharmonie Zentralschweiz und geniesst das Musizieren in unzähligen Kammermusikprojekten mit diversen Ensembles.
Er nahm Lektionen bei Diego Chenna, Matthias Racz, Beat Blättler, Jörg Thomé und Markus Boppard.
Neben dem Musizieren ist Benjamin immer wieder beim Wandern und Klettern in den Bergen anzutreffen.
Seit dem August 2018 studiert er Rechtswissenschaften an der Uni Bern.

Das Fagott ein Blasinstrument mit doppeltem Rohrblatt, wurde im Jahre 1539 von einem Dohmherrn aus Pavia Namesn Afranio erfunden. Im 10. Jahrhundert gab es wenigstens ein Duzend ganzer Instrumenten- Familien mit doppeltem Rohrblatt (Bombart, Pommer, Kortholte, Krummhorn, Dulzian, Rausch- und Schreipfeife, Sackpfeife usw). Jede dieser Familien enthielt Instrumente von beliebiger Grösse, vom höchsten Sopran bis zum tiefsten Kontrabass und bot eine unvergleichliche Auswahl der verschiedenen Klangfarben. Vom 17. Jahrhundert an waren diese verschiedenen Klangfarben nicht mehr begehrt, sodass alles in allem nur die Oboe und der Baryton der Fagottfamilie, seither einfach Fagott genannt, im Gebrauch geblieben sind.

Der Charakter des modernen Fagotts ist ernst und weich, seine Spielart ist für alle Tönen leicht, Eigenschaften, die von den KomponistInnen sehr geschätzt werden. Seine Klangfarbe ähnelt der menschlichen Stimme.

Es gibt Kinderinsturmente, die das erlernen des Fagottes ab 6. Jahren ermöglichen.