Damaris Di Bennardo

Mein Anliegen ist die Blockflöte – sie hat zu Unrecht den Ruf, ein ‚einfaches’, ein Anfänger-Instrument zu sein!

Der bekannte Schweizer Blockflötist Maurice Steger hat es mal auf den Punkt gebracht: Mit dem Blockflötenspielen ist es wie mit dem Englisch lernen: relativ schnell können einige Melodien erlernt werden.

Wie bei jedem Instrument muss das Handwerk gelernt werden: Die Koordination von Atem, Finger und Zunge erfordert ein kontinuierliches Üben im Einzel-Unterricht. Das Zusammenspiel ist aber nicht ausgeschlossen. Schon früh beginnen wir damit. Das Gehör muss geschult werden, da es nicht ausreicht, die richtigen Löcher zu decken und einfach zu blasen. Als Gruppeninstrument eignet sich die Sopranblockflöte nicht, dies auch, weil die Sopranflöte eine Oktave höher erklingt als notiert, was die Intonation sehr schwierig macht.

Als historisches Instrument hatte die Altblockflöte, die das HAUPTINSTRUMENT ist, im 18. Jahrhundert, also dem Barock, ihre Blütezeit. Die meiste Literatur, die gespielt wird, wurde von Komponisten rund um J. S. Bach komponiert: Ein wichtiger darunter ist G. Ph. Telemann, dann Händel sowie verschiedene Barock-Komponisten.

Die Blockflöte ist ein Instrument, das wie jedes andere Instrument ein Leben lang gespielt, ‚verfeinert’ und in mannigfacher Art verwendet werden kann: allein, zu zweit, im Ensemble.

Lernen Sie dieses schöne Instrument an der Musikschule kennen und lieben!